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Bier

Geschichte von Bier

Bier wurde zum Ersten mal durch Zufall nach der Entdeckung von Getreide vor 6000 Jahren gebraut. Damals aß man Getreide als Brei. Irgendwann bemerkte man, dass vom Wind herbeigewehte Hefe zu einer Veränderung des Teiges führte. Das Gemisch schien so gut zu schmecken, dass man die Vorgänge bewusst wiederholte und verbesserte. Das waren die Anfänge des Bierbrauens.

  

Im Mittelalter entwickelten Mönche die Braukunst weiter und verfeinerten das Bier mit weiteren Zutaten. Das machten sie, um ein leckeres Getränk zu ihren Mahlzeiten zu haben. Vor allem wenn die Mönche fasteten bot das Bier Vorteile, denn Getränke brechen die Fastenzeit nicht. Das erste deutsche Braukloster war St. Gallen. 820 waren auf dem Grundstück schon drei Brauhäuser vorzufinden. St. Gallen wurde von vielen anderen Klöstern als Vorbild gesehen.

 

Im 19. Jahrhundert erreichte die Kunst des Brauens eine komplett neue Stufe. Bier konnte in sehr viel größeren Mengen industriell hergestellt werden (wobei die Qualität gleich blieb). Christian Hansen gelang es Hefezellen zu isolieren, um eine Hefereinzucht zu ermöglichen, die zu einem geschmacklich perfekten Bier führt.

 

Bier Inhaltsstoffe – Deutschland

  • Hopfen
  • Gerstenmalz
  • Hefe
  • Wasser

Nach dem deutschen Reinheitsgebot darf ein in Deutschland hergestelltes Bier nur aus den vier oben genannten Zutaten bestehen. Es wurde 1516 von den bayerischen Herzögen Wilhelm IV. und Ludwig X. in Ingolstadt erlassen. Es ist eines der wenigen Gesetze, die über einen so langen Zeitraum kostant im Gesetz verankert sind. Heutzutage gilt es als klassisches deutsches Kulturgut, das sich auf die Braukunst auswirkt. Ursprünglich galt das Reinheitsgebot nur für das Bundesland Bayern. Als jedoch 1918 die Weimarer Republik gegründet wurde, floss es in das Gesetzbuch für das gesamte deutsche Reich mit ein.

 

Beliebte Biersorten

Helles / Lagerbier

Vor allem in Süddeutschland ist Helles beliebt und wird zu jedem Anlass getrunken. Ursprünglich wurde es als Exportbier und auch Lagerbier bezeichnet. Das liegt an dem ursprünglichen Verwendungszweck, denn Exportbier wurde so hergestellt, dass es für einen möglichst langen Zeitraum hält und nicht fault. Das machte man, damit es über längere Strecken ins Ausland transportiert werden kann. Dazu reicherte man sie mit mehr Alkohol an, denn dieser sorgt für einen späteren Verfall. Wenn das Bier am gewünschten Ort angekommen ist, musste man es nur noch mit Wasser auf die gewünschte Trinkstärke verdünnen. Helles hat in der Regel einen Alkoholgehalt von 4,6 – 5,6 Vol.-%

Pils

Pils ist auf Platz eins der beliebtesten Bierarten, zwei Drittel der deutschen Biere werden nach Pilsner Brauart hergestellt. Es wurde von einem bayrischen Braumeisten im Jahre 1842 hergestellt. Damals wurde er in die Stadt Pilsen beordert, mit dem Auftrag, ein möglichst gutes Bier zu brauen. Er benutze Saazer Hopfen, böhmische Braugerste und Pilsner Wasser, was von Natur aus eisenhaltig ist. Durch ein Verfahren trennte er das Eisen von dem Wasser, denn das Brauwasser sollte über einen möglichst niedrigen Härtegrad verfügen.

Weißbier / Weizen

In Deutschland wird das Weißbier, auch Hefeweizen genannt mindestens zur Hälfte aus Weizenmalz hergestellt. Schon die Ägypter stellten vor Jahrtausenden Bier mit Weizen her. In Europa war es ebenfalls bis in das späte Mittelalter üblich. Das Weißbier, das wir heutzutage kennen, wird jedoch mit Weizensorten hergestellt, die erst im 16. Jahrhundert entstanden. Die Auswahl an Weizenbieren ist gigantisch, allein in Deutschland gibt es über 1000 Marken, das Sortiment geht von hell odere dunkel zu leicht oder alkoholfrei.

Starkbier / Bock

Die Geschichte des Bockbier´s fängt schon 1351 in Hannover an. Dort wurde bereits ein starkes Bier mit hohem Alkoholgehalt gebraut. Dieses war so gut, dass es bis nach Bayern exportiert wurde. Das Bier kam so gut an, dass man auch in München anfing den Bock zu brauen. Heutzutage wird mit Starkbier deshalt auch oft Bayern bzw. München verbunden. Auch auf dem Nockherberg, ein klassisches Münchner Starkbierfest wird Bockbier ausgeschenkt. Insgesamt wird jedoch nur wenig Starkbier produziert und auch nicht von vielen Anbietern. An der gesamten Bierproduktion nimmt Starkbier ungefähr ein Prozent ein.

Hier gehts zu weiteren leckeren Cocktails.

Bierpong Anleitung

Zubehör

2 / 4 / 6 Spieler, mind. ein Ball (Tischtennisball eignet sich gut). 20 Plastikbecher, Tisch oder Matte – und am wichtigsten: genügend Bier!

 

Was braucht man für Bierpong?

  1. Entscheide dich ob du mit einem Partner spielen willst oder lieber alleine, wenn ihr jeweils zu 2. auf einer Seite seid, empfehle ich pro Seite einen Liter Bier in die Cups zu füllen.
  2. Jetzt die Becher richtig aufstellen. Du solltest sie in der Form eines Dreiecks platzieren, du kannst also entweder drei, sechs, zehn oder 15 usw. Becher (üblicherweise spielt man pro Seite mit zehn Bechern) benutzen.
  3. Nun das Bier gleichmäßig in die Becher aufteilen, außerdem empfehle ich pro Seite noch einen Waschbecher (Becher mit Wasser) zu benutzen. Sollte der Ball also mal auf den Boden fallen, kann man ihn in diesem waschen.
  4. Nachdem du alles vorbereitet hast, gibt es noch einige Regeln zu beachten:

 

Bierpong Regeln

Jeder spielt anders Bierpong und kennt verschiedene Regeln, ich stelle hier einmal die üblichen Regeln vor:

  • Pro Seite wirft jeder Spieler einen Ball, es muss versucht werden, in einen Becher auf der anderen Seite zu treffen.
  • Um auszumachen wer zuerst wirft, kann man z.B. Schere, Stein, Papier spielen.
  • Trifft ein Ball in einen Becher muss dieser ausgetrunken werden.
  • Wenn beide Bälle treffen (bei insg. 4 Spielern), erhält das Team die Bälle zurück und darf als Belohnung nochmal werfen.
  • Darauf wirft das andere Team, das geht solange bis auf einer Seite keine Becher mehr sind.
  • Wenn der letzte Becher eines Team´s getroffen ist, tritt die sogenannte “Redemption-Regel” ein. Bedeutet, dass das Team noch solange werden darf, bis sie ein Ball nicht treffen. So kann man sogar noch gewinnen – oder zumindest für einen kleinen Ausgleich sorgen.

 

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