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Meditation für Männer

Die Übersetzung von “meditieren” in Sanskrit (Klassische Sprache der Brahmanen) heißt soviel wie “das Selbst kultivieren”. Was sich im ersten Moment etwas kryptisch anhört, macht nach kurzem Überlegen ziemlich viel Sinn und hat eigentlich eine tiefgründige Bedeutung. Kultivieren kommt aus der Landwirtschaft und hat eine ähnliche Bedeutung wie bestellen. Man bearbeitet die brache Erde mit einem Werkzeug, um Nährstoffe von weiter unten nach oben zu befördern, sodass Saatgut gut wachsen kann. Diesen Vorgang kann man exzellent auf die Gefühle, Emotionen und Einstellungen des Menschen übertragen. Meditieren soll ihnen dabei helfen, ihre alltäglichen Gefühle, wie die Erde zu “bearbeiten” und ihre tieferen Gefühle und Gedanken zu entdecken. Anstatt Minerale kriegt man also beim Kultivieren von sich Selbst neue Eindrücke. Man löst sich von den alltäglichen Gedanken und Emotionen und dringt tiefer in sich selbst und seine Seele ein.

Wie meditiert man?

Meditieren ist zwar nicht sonderlich kompliziert, doch als Anfänger muss man natürlich einige “Regeln” beachten:

Der Ort und Umstände

Wichtig ist natürlich, dass du die einen passenden Platz suchst. Er sollte möglichst ruhig und sauber sein, Geräusche sollten ebenfalls nicht zu hören sein. Wenn du in einer Wohngemeinschaft lebst, solltest du darauf achten, den Migliedern Bescheid zu sagen, dass du nicht gestört werden willst. Außerdem solltest du darauf achten, dein Handy auf lautlos zu stellen und jegliche elektronische Geräte auszuschalten.

Die Sitzposition & Körperhaltung

Am besten du benutzt eine Yogamatte oder Handtuch als Unterlage. Achte darauf dass du dich wohl fühlst und es gemütlich ist. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie du dich hinsetzen kannst. Entweder im Schneidersitz, falls du flexibel bist mit verschränkten Beinen. Des Weiteren kannst du auf einem Stuhl oder zusammengerollten Decke sitzen.

Wichtig ist, dass du mit aufrechtem Rücken sitzt. Das garantiert einen uneingeschränkten Energiefluss durch den ganzen Körper. Nun darauf achten dass deine Schultern locker sind und deine Arme in deinem Schoß liegen. Die Daumen sollten zueinander zeigen, sich jedoch nicht berühren.

Das Meditieren

Wie in der Einleitung schon gesagt, das Ziel der Meditation ist es, in deinen Körper “hineinzukommen” und deinen Kopf zu “verlassen”. Zu Anfang würde ich raten erst einmal einen Wecker zu stellen auf 5-10 Minuten, je nachdem 

wie geduldig und ruhig du bist. Deine Meditation fängst du an, indem du ein paar mal tief ein- und wieder ausatmest und dich konstant auf deine Atmung zu fokussieren. Nach kurzer Zeit wirst du wieder Gedanken im Kopf haben – gute und schlechte. Deine Aufgabe ist es jetzt, diese Gedanken wieder auf deinen Atem zu lenken. Achte darauf, in welche Geschwindigkeit du atmest, wie beim Ausatemen deine Lippen gestreichelt werden und wie dein Bauch sich einzieht und weitet. Dein Ziel sollte sein, dich nur auf den Atem zu fokussieren.

 

Aufwachen

Nachdem dein Wecker geläutet hat oder du genug meditiert hast, solltest du nicht sofort aufspringen und deine nächste Aufgabe erledigen – Spüre die Energie, die sich durch das Meditieren angesammelt hat und nehme sie mit. Konzentration auf dich selbst!

Meditationsübungen

Folgende Übungen sind für Fortgeschrittene. Man braucht für einige eine gute Vorstellungskraft.

Feuer-Meditation

  1. Am besten vor ein Lagerfeuer oder einen Kamin setzen
  2. Gute Sitzposition suchen und sich auf die Bewegungen der Flammen konzentrieren
  3. Es sollte ein angenehmes, wohltuendes Gefühl einsetzen
  4. Versuche jegliche negative Gedanken loszuwerden und den Kopf freizukriegen während du auf das Feuer blickst und die Wärme spürst.

Blumen-Meditation

  1. Nehm eine Blume und schaue sie für einige Sekunden an. Versetze dich in die Lage und stelle dir vor sie würde deinem Herz entwachsen.
  2. Konzentrieren sie sich im Abstand von 3 Minuten auf nur ein Blütenblatt, danach wieder auf die gesamte Blüte. Schließe die Augen dabei leicht und versuche jegliche Gedanken aus deinem Kopf zu bringen.
  3. Schließe deine Augen nun komplett und stell dir die Blume im eigenen Herzen vor.

Luft-Meditation

  1. Konzentriere dich auf die umgebende Luft, im Freien ist diese Übung besonders interessant. Du kannst auf die Stärke und den Geruch der Luftzüge achten.
  2. Nehmen sie tiefe, gleichmäßige Atemzüge.

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