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Historische Fakten zum Parfüm

von Olav Brunssen
Historische Fakten zum Parfüm

Historische Fakten zum Parfüm

Parfüms werden von den Menschen schon seit mehreren Tausend Jahren genutzt. Parfüm kommt vom lateinischen Wort „per fumum“, das „durch Rauch“ bedeutet.

Bereits vor langer Zeit begannen Menschen sich zu fragen, wie sie die Aromen, die uns die Natur schenkt, einfangen sowie benutzen können. Sehr beliebte Duftquelle waren immer schon Blüten, Wurzeln und Früchte.

Die alten Ägypter werden als die Erfinder von Parfüms angesehen. Schon 3 Jahrtausende v. Chr. wurden ihre Verstorbenen mithilfe von wohlriechenden Ölen und Salben einbalsamiert. Das sollte ihnen beim Übertritt ins Reich der Toten Erleichterung bringen.

Die Seefahrer Europas brachten bislang unbekannte Rohstoffe, zum Beispiel indische Gewürze, madagassische Blumen sowie amerikanische Dufthölzer von den Eroberungen mit. Die Parfümherstellung Europas wird seit mehr als 700 Jahren dokumentiert. Die französische Stadt Grasse gilt als Ursprung der Parfümherstellung in Europa.

Als schließlich die Handwerkskunst sowie die Technologie weit genug fortgeschritten waren, um hoch konzentrierte Destillate herzustellen, erschienen während des 15. Jahrhunderts erstmals ätherische Duftöle, die sich großer Beliebtheit erfreuten.

Ein Ereignis wird mit dem Entstehen des Pafümeriegewerbes verbunden, nämlich die Heirat Katharina von Medicis mit Heinrich II. Der Apotheker und Alchimist Francesco Tombarelli kam 1580 in die Stadt Grasse, wo er ein Laboratorium eröffnete, um Düfte herzustellen. Dadurch wurde Grasse das Gründerzentrum von Europas Parfümindustrie.

Parfüm wurde ab dem 18. Jahrhundert zudem eine heilsame Wirkung nachgesagt, denn angeblich diente es der Belebung des Geistes, der Stärkung des Körpers und wurde als angebliches Wundermittel gegen Pest eingesetzt. Parfum galt als schützend, reinigend und zeigte, dass eine Person wohlhabend war. Es wurde angenommen, dass der Körper durch ein Bad schädliche Keime aufnehmen würde und deshalb wurden Parfüms massenweise als alltägliches Toiletten- und Pflegemittel genutzt. Wasser war zu dieser Zeit kein gern genutztes Reinigungsmittel. Es war sogar sehr verpönt. Der Name „Eau de Toilette“ stammt daher.

Während Ludwig XIV. regierte, wurden Parfüms ein notwendiges Mittel, denn damals wurde auf die Wäsche des Körpers verzichtet und es gab keine Hygiene. Es war ganz normal, verdreckt herumzulaufen. Schwere Parfüms verdeckten den Körpergeruch vieler Menschen.

Die Handschuhmacherzunft ging gegen den penetranten Geruch frisch gegerbten Leders mit Düften vor. So durften sie sich schließlich als Parfümhersteller und Puderhersteller bezeichnen.

Zum beginnenden 18. Jahrhundert entstand das berühmte Eau de Cologne durch Giovanni Maria Farina. Damals zählte es als Mittel gegen alles. Francois Coty aus Korsika vermischte als erster natürliche sowie synthetische Substanzen. Damit gilt er als Wegbereiter moderner Parfüms. Ihm war auch die äußerliche Erscheinung seiner Düfte wichtig und daher ließ er seine Glasflakons von Lalique, einem Glaskünstler, herstellen.

Während des 19. Jahrhunderts wurden Parfüms nach und nach Luxusgüter. Um die Jahrhundertwende kamen erstmals synthetische Duftstoffe heraus, die seitdem ein fester Bestandteil der Parfümherstellung sind. So begann die heutige Parfümherstellung. Parfüms gibt es in wunderschönen Flakons und sie erhalten stets Namen.

Als zum ausgehenden 19. Jahrhunderts die Industrie entstand, wurden Parfüms Massenprodukte und es konnten nun vollständig synthetische Aromen hergestellt werden. So waren Parfüms nun viel preiswerter. Seit dem Jahr 1910 ist Parfüm auch ein interessantes Betätigungsfeld der Modeschöpfer.

Parfum Proben 

In vielen Drogerien ist es möglich, sich kostenlose Parfum Proben mitgeben zulassen, wenn man nicht viel Geld in einen bestimmten Duft investieren möchte. Beim Einkaufen legt das Verkaufspersonal sehr häufig kleine Parfum Proben dazu.

In einigen Onlineshops können Interessenten Parfüm Proben kaufen. Dabei handelt es sich sehr häufig um edle Markenparfums, die in kleine Flakons aus Glas abgefüllt werden. So ist es unnötig, teure Flaschen zu kaufen, wenn der Duft nur selten benötigt wird. Außerdem kann der kleine Flakon überall mit hingenommen werden, um den Duft neu aufzulegen. Auch bei Onlinehändlern gibt es häufig Gratisproben für einen Einkauf.

 

 

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